Über uns

Familienbetrieb seit Generationen

1910
1910

Urgroßvater Heinrich Fricke siedelte sich in Prießeck an.

Achtzehn Jahre später wagte er mit einem Pferdefuhrwerk den Sprung zum Unternehmer.

Später lösten 18 PS eines Bulldogs die Pferdestärken ab. Im Herbst und Winter sicherte sich Heinrich Fricke seinen Verdienst mit dem Transport von Zuckerrüben zu den Fabriken in Salzwedel und Uelzen.

Darüber hinaus führte er den Lohndrusch für die Landwirtschaft aus.

Rasch hatte auch der Bulldog ausgedient, er wurde von einem noch stärkeren ersetzt. Gleichzeitig schaffte der Firmengründer zwei Kastenwagen an, deren Ausrüstung mit Vollgummireifen damals recht fortschrittlich war. Zu der Zeit eröffnete er einen Mühlenbetrieb und vergrößerte die Betriebsgebäude.

1928
1928

Die Weltwirtschaftskrise trifft nicht nur Unternehmer empfindlich.
Mut und die Inkaufnahme eines nicht gering einzuschätzenden unternehmerischen Risikos gehörten dazu, um in jener schwierigen Zeit mit bescheidenen Mitteln den Grundstein für unseren heutigen Betrieb zu legen.

Inzwischen wird die Firma von dem Urenkel des Gründers in der vierten Generation zusammen mit seiner Mutter geführt.

1936
1936

Der Firmengründer übergab seinem Sohn Heinrich einen Betrieb, dessen Wirtschaftskraft ständig zugenommen hatte.

Sohn Heinrich kaufte als erstes eine Zugmaschine, mit der allerdings zwei Jahre später die mehr und mehr werdenden Aufträge nicht mehr ausgeführt werden konnten. Nun mußte ein LKW her.

Dann brach der Zweite Weltkrieg aus und verschonte mit seinen Auswirkungen auch die Entwicklung dieses Fuhrunternehmens nicht. Fricke mußte sich gefallen lassen, dass gegen Ende des Krieges sein Lastwagen und die Zugmaschine beschlagnahmt und eingezogen wurden.

Tatkräftig packte Unternehmer Fricke nach der Kapitulation den Wiederaufbau seiner Firma an und hatte dabei eine glückliche Hand.

1940
1940

Fricke beantragte die Bezirksgenehmigung und schuf damit die Basis für eine weitere Intensivierung seines Fernverkehrs. Der Fuhrpark wurde durch einen LKW erweitert und der Kohlenhandel aufgegeben.

Nun lag das Schwergewicht des Unternehmens auf dem Transport von Baumaterialien und Zuckerrüben. Heinrich Fricke widmete sich ausschließlich dem Speditionsgewerbe und erwarb die Genehmigung für den allgemeinen Güterverkehr.

Eine Zugmaschine und der zweite LKW mußten gekauft werden. Fricke hatte es geschafft: Es ging nach unermüdlichem Einsatz wieder bergauf.

1949
1949

1954
1954

1960
1960

Der Fortbestand des Unternehmens auch in der dritten Generation zeichnete sich ab, als Sohn Heinrich nach abgeschlossener Schulausbildung eine Lehre als LKW Schlosser begann, die er abschließend mit der Gesellenprüfung krönte.

Nach einjähriger Tätigkeit im väterlichen Betrieb sammelte er in einer Spedition in Hannover Erfahrungen.

1961
1961

1962
1962

1963
1963

Sohn Heinrich Fricke zog es in die Heimat zurück. Inzwischen wurde der Silowagen ersetzt, dessen Steuer er selbst in die Hand nahm. „Nebenbei“ fesselten ihn die anfallenden Büroarbeiten sonntags an den Schreibtisch.

1964
1964

1967
1967

1968
1968

1974
1974

1975
1975

Zu Beginn des Jahres übergab Heinrich Fricke sen. das Erbe seines Vaters an seinen Sohn. Heinrich Fricke jun. Der ruhte sich nicht auf den Lorbeeren seines Vaters und Großvaters aus, sondern bemühte sich um eine weitere Vergrößerung des Betriebes. Während er in der eigenen Werkstatt die Lastzüge technisch topfit hielt, führte seine Frau Christine den gesamten Schriftverkehr und die Bücher.

1976
1976

Sohn Timo Heinrich Fricke wurde geboren, der heute nach abgeschlossener KFZ Lehre und drei Jahren als Kraftfahrer die Disposition übernahm.

1979
1979

Sohn Tobias Fricke kam zur Welt, der heute ebenfalls nach abgeschlossener Fahrzeug- und Karosserielehre im Familienbetrieb als Kraftfahrer seine Erfahrungen sammelt.

1997
1997

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Wunsch der Söhne, den Betrieb weiter zu führen, wurde nach langer Überlegung der Entschluss gefaßt, ein anderes Betriebsgelände zu suchen.

1999
1999

Am 24. April 1999 wurde das neue Betriebsgebäude mit neuester Technik in der LKW-Waschanlage und Betriebstankstelle in Lüchow/Wendland eröffnet. Dem große Einsatz unserer Kraftfahrer und Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass sich der Betrieb über Deutschlands Grenzen hinaus auf dem Markt im Silobereich einen guten Namen gemacht hat.